Angelus-Läuten, Corona und Maria

Solidarität im Gebet

Zur Geschichte des Angelus-Läutens weiß Wikipedia:
"Die Ursprünge des Läutens liegen in einem Generalkapitel der Franziskaner in Pisa im Jahre 1263. Die Kirche übernahm von den Franziskanern den Brauch, beim abendlichen Läuten zur Komplet die Gottesmutter zu grüßen und der Menschwerdung Gottes zu gedenken."

Seit Jahrhunderten haben viele Menschen besonders im katholischen Raum den Feierabend mit dem Angelus-Gebet, dem Engel des Herrn, begonnen und so ihr Tagwerk und ihre Freuden und Sorgen in die Hand Gottes gelegt.

Unser Bischof Heiner hat nun die Tradition des Gebetes für die Kranken und die Menschen im ärztlichen und pflegerischen Dienst, die bisher für 21 Uhr empfohlen war, mit dem Angelus-Gebet verknüpft und angeregt, dass zum Glockengeläut täglich um 18 Uhr möglichst viele Menschen innehalten und beten.
Es kann eine kurze Bitte, ein Vaterunser oder eben der Engel des Herrn sein, mit dem wir die Sorgen unserer Mitmenschen ansprechen. Besonders jetzt im Monat Mai, dem Marienmonat, können wir unsere Bitten vor Maria tragen, die wir als Fürsprecherin bei Gott anrufen.